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Moi – Colette über Colette

Mein Leben

Ich wurde an demselben wunderbaren Novembertag geboren (dem 21. Für die, die nicht extra googlen möchten) wie Voltaire, allerdings ein paar Jahre später.

Vielleicht ist das der Tag, an dem Schriftsteller geboren werden… Aber ich schweife ab.

Mit Hut

Ich war immer schon ein Frühaufsteher. Besonders montags morgens konnte ich es kaum abwarten. Da wurden bei uns die Mülltonnen abgeholt. Die Männer von der Müllabfuhr trugen wunderschöne orangefarbene Uniformen. Schnell stand mein erster Berufswunsch fest: Ich wollte Müllmann werden. Trocken bemerkte meine Mutter: „Na, wir finden vielleicht auch noch etwas anderes.“ Schon früh entwickelte sich meine Leidenschaft für Kopfbedeckungen. Als hätte ich damals schon gewusst, welche Hilfe ein Hütchen bei Badhairdays, keine Lust oder keine Zeit auf Styling, fehlende Produkte oder mangelndes Geschick, leistet!

 

 

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Wie viele kleine Mädchen suchte ich das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde. Meine armen Eltern bezahlten mein Hobby nicht nur mit ordentlich Geld (meine Vater dachte erst er würde das Pferd kaufe, als er die ersten Reitstunden bezahlte!), sondern auch mit stundenlangem Warten im zugigen und muffigen Reitställen.Kurz vor dem Gewinn meiner ersten Weltmeisterschaft (vermutlich!) kam es wie es kommen musste:  Jungs wurden interessanter  als Training und andere Amazonen nahmen meinen Platz an der Weltspitze ein.

Allerdings wurde ich ein paar Jahre später noch einmal mit dem Reitsport konfrontiert, ich jobbte als Model für Reitbekleidung.

 

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Da die kluge Frau aber vorbaut, startete ich parallel zum Reiten, eine Karriere als Primaballerina. Wieder mussten meine armen Eltern tief in die Tasche greifen.  Doch immerhin saßen sie dieses Mal im trockenen. Du gegen einen horrenden Betrag, wie man ihn sonst nur auf Sylt von den Nachtklubs der Whisky-Meile kennt, wurden sogar Kaltgetränke serviert. Und Kaffee. Aber nur Kännchen.

 

 

 

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Irgendwann entdeckte ich dann meine Leidenschaft  als Stylistin. Und ich war gar nicht so schlecht, wie nachfolgendes Fotos beweist. Ich als Madonna-Klon. Yeah!Im wunderschönen Hamburg  studierte ich dann Modedesign um das  Ganze zu perfektionieren. Ich fand mich zwar schon super, aber meine Dozenten belehrten mich eines Besseren. Danach arbeitete ich tatsächlich auch als Stylistin. Für Prominente wie Daniel Küblböck, Blümchen, ATC und zahlreiche andere Künstler. Aber ich hatte auch anständige Jobs, unter anderem war ich Chefredakteurin der Mitarbeiterzeitung. Hierdurch erhielt ich die Chance, meine in glorreichen Schultagen erworbene schriftliche Ausdrucksfähigkeit weiter auszubauen, mich an Abgabetermine zu gewöhnen und unter Termindruck zu schreiben.

 

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Apropos  schreiben. Als ich meinen Freunden von der Idee erzählte Sie ist wieder da zu schreiben, meinten die meisten ich hätte einen Vogel. Und wie das nachfolgende Bild beweist: Sie hatten Recht!

 

 

 

 

 

 

 

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Ich lebe – zusammen mit meinem Hund– ruhig und beschaulich in der ostwestfälischen Provinz, da wo die Welt noch in Ordnung ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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